Zuspitzung im Nahost-Konflikt

Israel bombardiert nach einem Raketenangriff eine Hamas-Stellung im Gazastreifen. [Archiv]

Als Reaktion auf einen Raketenangriff aus dem Gazastreifen hat die israelische Luftwaffe am Samstag das Palästinensergebiet bombardiert.

Ziel des Luftangriffs seien Stellungen der radikalislamischen Hamas im Süden des Gazastreifens gewesen, teilte die israelische Armee mit. Zuvor war eine Rakete auf den Süden Israels abgefeuert worden. Bei beiden Angriffen soll niemand zu Schaden gekommen sein.

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Seit der umstrittenen Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, haben die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern wieder zugenommen. Militante Palästinenser im Gazastreifen feuerten seit dem 6. Dezember rund 20 Geschosse auf Israel ab. Erst am Freitag war eine Rakete auf den Süden Israels abgefeuert worden, anschließend griff die israelische Luftwaffe Hamas-Stellungen im Norden des Gazastreifens an.

Die Raketen werden häufig von islamistischen Splittergruppen abgefeuert, Israel macht aber die im Gazastreifen herrschende Hamas für alle Abschüsse verantwortlich und bombardiert bei Vergeltungsangriffen regelmäßig Hamas-Stellungen. Israel, die USA und die Europäische Union betrachten die Hamas als Terrororganisation.

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