Weitere Festnahmen am Rande des G7

Im französischen Biarritz herrschen strenge Sicherheitsvorkehrungen, dutzende Demonstranten sind bereits festgenommen worden. [Frederic Scheiber/ epa]

Heute findet der zweite und letzte Tag des G7-Treffens statt. Dabei kommt es am Rande des politischen Treffens zu Demonstrationen.

Bei Protesten gegen den G7-Gipfel im französischen Biarritz sind am Sonntag 19 Menschen vorübergehend festgenommen worden. Das gaben die Behörden am Abend bekannt. Am Vortag waren bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizisten in der nahe Biarritz gelegenen Stadt Bayonne 68 Menschen festgenommen worden.

Friedlich verlaufen war dagegen eine Demonstration, bei der tausende Menschen vom südfranzösischen Hendaye ins nahegelegene Irún im spanischen Baskenland zogen. Nach Angaben der Polizei liefen dort 9000 Personen mit.

G7-Gegner kritisierten das Vorgehen der Polizei. Aurélie Trouvé vom Bündnis Alternatives G7 sagte, der „Polizeistaat“ wolle jegliche politische Debatte ausschalten.

Das Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben größten Industrienationen findet unter strengen Sicherheitsvorkehrungen an der südfranzösischen Atlantikküste statt. Der Gipfel geht am Montag mit Beratungen zum Umweltschutz und zur Außenpolitik zu Ende.

G7-Chefs setzen Gipfel mit Beratungen zu Weltwirtschaft fort

Mit Beratungen zur Lage der Weltwirtschaft haben die Chefs der G7-Staaten ihren Gipfel im französischen Seebad Biarritz fortgesetzt. Auch die internationale Sicherheitslage sollte am Sonntag zur Sprache kommen.

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