USA verhängen Sanktionen gegen Syrien

Syrien-Kontaktgruppe erzielt bei Verhandlungen in München Einigung

Die USA verhängen wegen dem jüngsten Giftgasangriff Sanktionen gegen das Assad-Regime. [dpa]

Im Zusammenhang mit einem Giftgasangriff in Syrien haben die USA Sanktionen gegen die Regierung in Damaskus erlassen.

Das Finanzministerium in Washington setzte gestern nach eigenen Angaben 271 Angestellte einer staatlichen Forschungseinrichtung auf eine schwarze Liste. Sie seien etwa Chemieexperten oder arbeiteten an einem Chemiewaffenprogramm des Institutes mit. Mit der Entscheidung sind US-Banken angewiesen, eventuelle Guthaben der Betroffenen einzufrieren. Amerikanische Firmen dürfen zudem keinerlei Geschäfte mit ihnen eingehen. US-Regierungsmitarbeiter sagten, es handele sich um hochgebildete Personen, die wahrscheinlich außerhalb Syriens reisten und das internationale Finanzsystem nutzten.

Russland verhindert UN-Resolution zu Gasangriff in Syrien

Russland hat mit seinem Veto im Sicherheitsrat eine UN-Resolution zum Giftgasangriff in Syrien verhindert. Britische Forscher bestätigten unterdessen Giftgas in Syrien.

Finanzminister Steven Mnuchin macht erneut den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad für die Attacke im Ort in Chan Scheichun verantwortlich. Dabei wurden nach US-Erkenntnissen fast 90 Menschen getötet. Die syrische Regierung hat die Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen. Die USA bombardierten bereits kurz nach dem Angriff eine syrische Luftwaffenbasis.

Merkel und May unterstützen Trumps Syrien-Angriff

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die britische Regierungschefin Theresa May hätten ihre Unterstützung für den US-Luftschlag in Syrien ausgedrückt, teilt das Weiße Haus mit. Assad müsse zur Verantwortung gezogen werden.

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