Ungarn stärkt Beziehungen zur Türkei

"Der Bau des neuen 3.000 Quadratmeter großen Botschaftsgebäudes in Ankara hat begonnen", verkündete Szijjártó auf seiner Facebook-Seite, wo er auch ein Foto der Baustelle teilte, berichtete Telex. [EPA-EFE/ANDREJ CUKIC]

Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó ist am Dienstag in die türkische Hauptstadt gereist, um die Baustelle der neuen Botschaft zu besichtigen und damit die Beziehungen zur Türkei zu stärken.

„Der Bau des neuen 3.000 Quadratmeter großen Botschaftsgebäudes in Ankara hat begonnen“, verkündete Szijjártó auf seiner Facebook-Seite, wo er auch ein Foto der Baustelle teilte, berichtete Telex.

Szijjártó zufolge könnte die Türkei eine wichtige Vermittlerrolle „bei der hoffnungsvollen Beendigung des Krieges in der Ukraine“ spielen.

Der Außenminister traf auch mit dem türkischen Handelsminister Mehmet Musand zusammen, um ein Abkommen über einen neuen ungarisch-türkischen Wirtschafts- und Handelsausschuss zu unterzeichnen.

Der Handel zwischen den beiden Ländern ist im Vergleich zu 2020 um 15 Prozent gestiegen und beläuft sich auf 4 Milliarden Dollar.

Szijjártó kündigte außerdem an, dass Ungarn den türkischen Glashersteller Sisecam mit 37,6 Milliarden Euro unterstützen werde, wodurch nach Einschätzung der Regierung 320 neue Arbeitsplätze geschaffen werden sollen.

Darüber hinaus wird Ende des Jahres ein Regierungsprogramm ungarischen Unternehmen den Eintritt in den türkischen Markt in den Bereichen Kraftwerksbau, Wasserwirtschaft und Druckerei erleichtern.

Die ungarische Eximbank ist bereit, die weitere ungarisch-türkische Wirtschaftskooperation mit einer Kreditlinie von 105 Millionen Euro zu unterstützen, schrieb Szijjártó auf Facebook.

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