Trumps Sicherheitsberater zurückgetreten

Trumps geschasster Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn.

Noch vor dem Amtsantritt Donald Trumps sprach Michael Flynn mit dem russischen Botschafter über Sanktionen. Damit habe sich der Sicherheitsberater des Präsidenten erpressbar gemacht, so Ex-Justizministerin Yates.

Der nationale Sicherheitsberater der neuen US-Regierung, Michael Flynn, ist wegen umstrittener Russland-Kontakte zurückgetreten. Flynn habe eingeräumt, dass er Vizepräsident Mike Pence irrtümlicher Weise nur unvollständig über ein Telefonat mit dem russischen Botschafter informiert habe, teilte das Präsidialamt in Washington mit. Ex-General Keith Kellogg werde vorläufig seine Aufgaben übernehmen.

Das Gespräch mit dem russischen Botschafter in den USA, das Flynn vor dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump im vorigen Monat geführt hatte, steht im Zentrum der Affäre. Medienberichten zufolge soll er dabei auch über die US-Sanktionen gegen Russland gesprochen haben. Die damalige Justizministerin Sally Yates sei zu dem Schluss gekommen, dass sich Flynn dabei möglicherweise erpressbar gemacht habe.

Ischinger warnt EU vor amerikanischer "Kriegserklärung ohne Waffen"

Der Organisator der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat vor einer EU-feindlichen Politik der neuen US-Regierung gewarnt.

Der frühere Chef des Militär-Geheimdienstes DIA spielte eine bedeutende Rolle während des Wahlkampfes von Trump. Bei Kundgebungen hielt Flynn oft die Einführungsrede, bevor Trump auf die Bühne kam.

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