Syrische Rebellen legen Gespräche über Friedenskonferenz auf Eis

In Astana finden am 23. Januar Friedensverhandlungenunter der Federführung Russlands, der Türkei und des Iran statt. [abdullatif anis/Flickr]

Mehrere syrische Rebellengruppen stellen ihre Teilnahme an den geplanten Friedensverhandlungen in Kasachstan infrage.

Vorbereitende Gespräche für die Konferenz in Astana seien auf Eis gelegt worden, erklärte am Montag die sogenannte Freie Syrische Armee, die als Dachverband überwiegend moderaterer Aufständischengruppen fungiert. Als Grund gab Syrosie an, dass Regierungstruppen und mit ihnen verbündete, vom Iran unterstützte Milizen gegen die geltende Waffenruhe verstießen.

Die seit Freitag geltende Feuerpause stand von Anfang an auf wackeligen Füßen. In einigen Gebieten kam es wiederholt zu Gewaltausbrüchen, in anderen wurde das Abkommen weitgehend eingehalten. Vermittelt wurde die Waffenruhe von Russland und der Türkei, die in Syrien unterschiedliche Konfliktparteien unterstützen. Sollte sie halten, sind für Mitte Januar Friedensgespräche zwischen Rebellen und Regierung in der kasachischen Hauptstadt Astana geplant.

 

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