Südafrika: Ramaphosa wird Präsident

Südafrikas neuer Präsident Ramaphosa bei der Vereidigung. [EPA-EFE/ROGER BOSCH / POOL]

Nach der Absetzung des korruptionsanfälligen Präsidenten Jacob Zuma hat Südafrikas Parlament hat Cyril Ramaphosa am gestrigen Donnerstag zu dessen Nachfolger gewählt.

In der Nacht zuvor folgte Staatschef Jacob Zuma der Forderung des regierenden Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) und gab das Amt auf. Seine neunjährige Amtszeit war von vielen Skandalen geprägt. Unter anderem wurde ihm Korruption vorgeworfen. Der 65-jährige Ramaphosa, der Zuma im vergangenen Jahr schon an der Spitze des ANC abgelöst hatte, erklärte, der Kampf gegen die Korruption und für die Wiederbelebung der Wirtschaft werde im Zentrum seiner Präsidentschaft stehen. Zuletzt war der mehrfache Millionär auch Vizepräsident des Landes.

Afrika braucht mehr Unterstützung in der Bildungspolitik

Bildung wird in der internationalen Entwicklungspolitik wieder wichtiger. Gerade in Afrika, wo die Bevölkerung besonder schnell wächst, muss viel investiert werden.

Der Rücktritt Zumas hat die Börse des Landes in Schwung versetzt. Der Leitindex und der breiter aufgestellte All-Share-Index kletterten um jeweils mehr als 3,5 Prozent. Die Nachfrage nach südafrikanischen Bonds drückte die Rendite der bis 2026 laufenden Papiere auf 8,265 Prozent. An der Londoner Börse waren Aktien von Firmen mit größerem Engagement auf dem südafrikanischen Markt gefragt.

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