„Ruhiger Sommer“ zwischen Athen und Ankara angestrebt

Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis (l.) und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan während des NATO-Gipfels in Brüssel. [EPA-EFE/DMITRIS PAPAMITSOS]

Bei einem Treffen unter vier Augen am Rande des NATO-Gipfels haben sich der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan darauf verständigt, einen möglichst „ruhigen“ Sommer anzustreben und die weiterhin bestehenden Spannungen zu deeskalieren.

„Das Treffen war ein Schritt in Richtung eines ruhigeren Sommers,“ bestätigten Quellen aus dem Umfeld der griechischen Regierung. Insgesamt sei man sich einig, dass sich die Härte und die Spannungen des Jahres 2020 dieses Jahr nicht wiederholen dürfen.

Vielmehr wolle man daran arbeiten, nun gemeinsam eine „positive Agenda“ zu verfolgen.

Mitsotakis und Erdoğan einigten sich demnach auf eine „schrittweise“ Verbesserung der Beziehungen – wobei sie jedoch einräumten, dass es in einer Reihe von Fragen nach wie vor „große Differenzen“ gebe, unter anderem beim Thema Seegrenzen.

Des Weiteren hieß es, in Athen und Ankara wolle man auch in Sachen Migration wieder besser zusammenarbeiten. Griechische Behörden forderten Erdoğan auf, als ersten Schritt 1.450 Migrantinnen und Migranten „zurückzunehmen“, deren Asylanträge in Griechenland endgültig abgelehnt worden sind.

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