Neue „Methodik“ für EU-Beitrittsgespräche mit Serbien und Montenegro

"Wir freuen uns sehr, dass die EU-Mitgliedsstaaten grünes Licht für die Anwendung unserer überarbeiteten EU-Erweiterungsmethodik auf Serbien und Montenegro gegeben haben," so Erweiterungskommissar Olivér Várhelyi. [EPA-EFE/OLIVIER HOSLET]

Die EU-Mitgliedsstaaten haben der Anwendung der neuen, überarbeiteten Methodik in den Vorbeitrittsgesprächen mit Serbien und Montenegro zugestimmt, gab EU-Erweiterungskommissar Olivér Várhelyi am Donnerstag bekannt.

„Wir freuen uns sehr, dass die Mitgliedsstaaten grünes Licht für die Anwendung unserer überarbeiteten EU-Erweiterungsmethodik auf Serbien und Montenegro gegeben haben, nachdem [diese beiden Staaten] sie zuvor akzeptiert haben“, teilte Várhelyi per Twitter mit.

Ziel der neuen Methodik sei es, „den Prozess glaubwürdiger, vorhersehbarer und dynamischer zu machen, mit einer stärkeren politischen Steuerung“, fügte er hinzu.

Die neue Methodik war Ende 2019 von Frankreich vorgeschlagen worden, um die Effizienz der Gespräche und des gesamten Erweiterungsprozesses zu verbessern.

Sie war vor allem für Albanien und Nordmazedonien gedacht, die ihre EU-Beitrittsverhandlungen noch nicht aufgenommen haben. Serbien und Montenegro, die in ihren Verhandlungen mit der EU schon weiter vorangeschritten sind, durften wählen, ob sie auf die neue Methodik umsteigen wollen oder nicht. Beide haben sich für die neuen Regelungen entschieden.

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