Nato-Verteidigungsminister tagen zu Irak-Einsatz und Zusammenarbeit mit EU

Die NATO-Flagge vor dem Parlament der Republik Nordmazedonien. Der Staat könnte der NATO demnächst beitreten.

Die Verteidigungsminister der Nato kommen am Mittwoch in Brüssel zu einem zweitägigen Treffen zusammen (16.00 Uhr).

Sie diskutieren am Nachmittag zunächst über die derzeit noch ausgesetzte Ausbildungsmission des Bündnisses im Irak und Pläne, diese nach einer Wiederaufnahme auszuweiten. Die Allianz könnte demnach Ausbildungskräfte der internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz IS übernehmen. Dahinter steht die Forderung von US-Präsident Donald Trump, der ein stärkeres Engagement der Nato im mittleren Osten will.

Studie: Vertrauen in die NATO sinkt

Das Image der NATO hat sich in Frankreich, Deutschland und den USA deutlich verschlechtert. Zuvor hatten US-Präsident Donald Trump und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron den Wert des transatlantischen Bündnisses in Frage gestellt.

Weiteres Thema ist am Abend die Zusammenarbeit mit der EU. Der neue europäische Außenbeauftragte Josep Borrell hatte sich zuletzt offen gezeigt, für eine Beteiligung der Nato an der Überwachung des Waffenembargos gegen Libyen. Konkrete Pläne dafür gibt es im Bündnis dem Vernehmen nach aber nicht. Am Donnerstag geht es dann um die Positionierung der Nato gegenüber Russland und den angekündigten Teilabzug der USA aus Afghanistan.

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