Maas: US-Abzug aus Afghanistan könnte Erfolge zunichtemachen

Außenminister Heiko Maas sorgt sich um die Stabilität Afghanistans. [Omer Messinger / POOL / EPA]

Bundesaußenminister Heiko Maas hat vor den Folgen eines vorzeitigen Abzugs der USA aus Afghanistan gewarnt.

Es wäre fatal, wenn die scheidende Regierung von Präsident Donald Trump ihre eigenen Erfolge dort “auf den letzten Metern” ohne Not wieder zunichtemachen würde, sagte Maas dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (Donnerstagausgaben) laut Vorabbericht.

Deutschland zahlt für US-Truppenstationierung fast eine Milliarde in zehn Jahren

Die Bundesrepublik hat im vergangenen Jahrzehnt fast eine Milliarde Euro für die Kosten der Stationierung des US-Militärs im Land ausgegeben. Der Transatlantikkoordinator hält diese aber für eine „gute Investition“.

“Ich will nicht, dass wir unseren Soldatinnen und Soldaten und ihren Angehörigen irgendwann erklären müssen, dass sie umsonst ihr Leben eingesetzt oder gar geopfert haben.” Maas hatte sich zuvor besorgt über die Stabilität Afghanistans gezeigt.

Die US-Regierung hat angekündigt, die Zahl der US-Soldaten in Afghanistan bis zum 15. Januar von 4500 auf 2500 zu reduzieren.

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