Maas drängt auf Ende der Ölblockade in Libyen

Heiko Maas mit seinem lybischen Amtskollegen Taher Siala nach ihrem Gespräch in Tripolis. [Janine Schmitz/photothek.net / P / EPA]

Bei seinem Besuch in Libyen hat Bundesaußenminister Heiko Maas die Notwendigkeit eines sofortiges Endes der Ölblockade betont.

Maas sicherte bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden der nationalen Ölgesellschaft NOC, Mustafa Sanalla, “die Unterstützung Deutschlands für die Bemühungen von NOC, die Produktion wiederherzustellen” zu, heißt es in einer Erklärung am Montag.

Reaktionen auf Berliner Libyen-Konferenz: Libyen liegt in Afrika

Um die Versprechen der Berliner Lybien-Konferenz einzulösen, wird es die Kooperation afrikanischer Staaten brauchen. Die allerdings reagieren gemischt auf die Ergebnisse der Konferenz. Einige wundern sich, wieso die Zukunft eines afrikanischen Staates in Europa ausgehandelt wurde.

Die von der UNO anerkannte Regierung um Staatchef Fajes al-Serradsch und die von General Chalifa Haftar angeführten Rebellen ringen um die Kontrolle über die größten Erdölreserven Afrikas.

Haftars Schergen hatten Mitte Januar mit der Blockade von Ölterminals und -feldern begonnen und reduzierten die nationale Produktion schrittweise von rund 1,2 Millionen bpd (barrel per day) auf weniger als 100.000 bpd.

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