Litauen erkennt Tichanowskajas Team als „demokratische Vertretung Belarus'“ an

Tichanowskaja teilte mit, der ihrem Team gewährte Status sei ein "wichtiger Schritt, um Lukaschenkos Regime zu delegitimieren und die neue belarussische Mehrheit zu stärken und bekräftigen". [EPA-EFE/STEFFI LOOS]

Das litauische Außenministerium hat am Montag die in Vilnius im Exil ansässige belarussische Opposition um Swetlana Tichanowskaja und ihr Team zur „demokratischen Vertretung von Belarus in Litauen“ erklärt.

Dies sei ein symbolischer Schritt hin zur rechtlichen Anerkennung der belarussischen Zivilgesellschaft und ihrer Bestrebungen, demokratische Veränderungen innerhalb des autoritär geführten Landes umzusetzen, teilte das litauische Ministerium mit.

„Litauen erkennt den demokratischen Willen des belarussischen Volkes an. Dieser ist vergleichbar mit einer Wahl, die noch nicht vollständig verwirklicht wurde. Wir bieten dieser Wahl und ihren Vertretern die Möglichkeit, in Litauen zu arbeiten und in unserem Land zu agieren, bis der demokratische Wille in ihrem Land wirklich und vollständig zum Ausdruck kommen kann,“ sagte Außenminister Gabrielius Landsbergis gegenüber der Presse, nachdem er Tichanowskaja die entsprechende Mitteilung überreicht hatte.

Die neue „belarussische Vertretung“ soll von Tichanowskaja selbst geleitet werden. Die Oppositionelle teilte ihrerseits mit, der ihrem Team gewährte Status sei ein „wichtiger Schritt, um Lukaschenkos Regime zu delegitimieren und die neue belarussische Mehrheit zu stärken und bekräftigen“.

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