Mögliche Klage gegen Trump wegen Korruption

US-Präsident Donald Trump wird für die nächste Bundesregierung eine Herausforderung darstellen. [EPA/ETIENNE LAURENT]

Die Generalstaatsanwälte von Maryland und Washington D.C. wollen Klage gegen US-Präsident Donald Trump einreichen.

US-Präsident Donald Trump gerät wegen seines Firmen-Imperiums immer stärker ins Visier der Justiz.

Die Generalstaatsanwälte von Maryland und dem District of Columbia wollten noch am Montag Klage gegen den US-Präsidenten einreichen, wie ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters sagte. Dabei gehe es um Zahlungen aus dem Ausland an Trumps Imperium, die gegen die US-Verfassung verstießen. Ein Sprecher der Behörde in Maryland wollte zu den Angaben nicht Stellung nehmen. Die Generalstaatsanwalt in Washington D.C. war zunächst nicht erreichbar.

Ähnliche Vorwürfe gegen Trump waren bereits im Januar erhoben worden, als Nicht-Regierungsorganisationen eine entsprechende Klage vor einem Gericht in Manhattan einreichten. Der Vorwurf lautete, dass der US-Präsident einem Interessenskonflikt ausgesetzt sei.

Trump hat nach seinem Amtsantritt im Januar die Leitung seines Firmenimperiums zwar an seine Söhne übertragen. Beanstandet wird aber, dass er weiterhin der Besitzer ist. Der US-Verfassung zufolge darf ein Amtsträger keine Geschenke ausländischer Regierungen ohne Zustimmung des Kongresses annehmen.

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