Italien erwägt, weitere schwere Waffen an die Ukraine zu liefern

Das geförderte Gas würde letztendlich dazu verwendet werden, "bestehende Gasimporte zu ersetzen und nicht die Abhängigkeit von Gas zu erhöhen", betonte Draghi [EPA-EFE/RICCARDO ANTIMIANI]

Die italienische Regierung erwägt die Verabschiedung eines neuen Militärpakets per Dekret, das es ihr erlauben würde, schwerere Waffen in die Ukraine zu schicken.

Das Paket würde Raupentransportfahrzeuge wie M113 mit Flugabwehrraketen des Typs Sidam-25 und PzH2000 umfassen, wie die Zeitung Corriere della Sera am Sonntag (24. April) berichtete, trotz, dass es sich bei den Waffenlieferungen um geheime Informationen handelt.

Sollte der Erlass angenommen werden, wäre dies das dritte Dekret der italienischen Regierung, das darauf abzielt, Waffen an die Ukraine zu liefern. Im Rahmen des ersten Dekrets hatte die Regierung militärische Ausrüstung, darunter Stinger-Raketen, nach Kyjiw geschickt. Der zweite Erlass, der bald genehmigt werden soll, ist fast identisch.

Wie die Regierungen Dänemarks und Spaniens scheint auch Italien bereit zu sein, zusätzliche schwere Waffen in die Ukraine zu schicken. Jüngsten Umfragen zufolge würde es jedoch die Hälfte der Italiener:innen (48 Prozent) vorziehen, keine Waffen in die Ukraine zu schicken, und nur 29 Prozent der Befragten stimmen einer Waffenlieferung zu.

Derweil wird erwartet, dass Premierminister Mario Draghi bald Kyjiw besuchen wird.

„Italien hat uns inmitten des Krieges zwischen Russland und der Ukraine ganz klar zur Seite gestanden, und ich bin der italienischen Regierung, dem italienischen Volk und Premier Mario Draghi dankbar. Wir warten hier auf ihn“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.

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