Großbritannien: EU will Ratifizierung von Handelsabkommen verschieben

Großbritannien erwartet, dass die EU um eine zweimonatige Fristverlängerung für die Ratifizierung des neuen Post-Brexit-Handelsabkommens bitten wird. [EPA-EFE/VICKIE FLORES]

Großbritannien erwartet, dass die EU um eine zweimonatige Fristverlängerung für die Ratifizierung des neuen Post-Brexit-Handelsabkommens bitten wird, erklärte der Brexit-Unterhändler David Frost, am Dienstag gegenüber britischen Gesetzgebern.

Frost sagte dem EU-Ausschuss des britischen Oberhauses, er habe inoffiziell von der Europäischen Kommission erfahren, dass der Antrag in den kommenden Tagen gestellt werden würde. 

Der britische Chefunterhändler machte zudem die EU für die Anlaufschwierigkeiten bei der Umsetzung des neuen Handelsabkommens und den Streit um die Lieferung von COVID-19-Impfstoffen verantwortlich. Die EU sei es nicht gewohnt, einen „wirklich unabhängigen Akteur in ihrer Nachbarschaft“ zu haben, so Frost.

Erst am Montag (08. Februar) spielte Kabinettsminister Michael Gove die Aussicht auf einen Verlängerungsantrag als „extrem unwahrscheinlich“ herunter.

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