Gipfel-Beratungen zur EU-Perspektive des westlichen Balkans

Der nordmazedonische Premierminister Zoran Zaev hofft auf einen baldigen EU-Beitritt. [GEORGI LICOVSKI/EPA]

Vertreter der EU sowie Staats- und Regierungschefs von Mitgliedstaaten und Beitrittsländern beraten am Dienstag in einem Video-Gipfel über eine weitere Integration des westlichen Balkans.

Der ursprünglich als Treffen in Sofia geplante Gipfel wird von einem Streit der beiden
Gastgeberländer Bulgarien und Nordmazedonien überschattet. Sofia fordert von dem EU-Beitrittskandidat unter anderem ein Änderung der Bezeichnung der nordmazedonischen Landessprache, die Sofia als bulgarischen Dialekt einstuft.

EU-Kommission erwartet noch stärkeren Wirtschaftseinbruch im gebeutelten Spanien

Die Probleme der spanischen Wirtschaft werden sich weiter verschärfen, so die jüngste Prognose der Europäischen Kommission, die am heutigen Donnerstag veröffentlicht wird.

Das Treffen, das aufgrund der Corona-Pandemie weitgehend per Videokonferenz abgehalten wird, ist Teil des sogenannten Berliner Prozesses, der auf eine Initiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aus dem Jahr 2014 zurückgeht.

Insbesondere Außenminister Heiko Maas (SPD) hatte deshalb in den vergangenen Wochen versucht, zwischen Bulgarien und Mazedonien zu vermitteln. Merkel will nach dem Treffen gemeinsam mit den Regierungschefs von Bulgarien und Mazedonien eine Video-Pressekonferenz geben (12.45 Uhr).

Subscribe to our newsletters

Subscribe
UNTERSTÜTZEN