Fischereistreit: Frankreich verspricht „Kampf fortzusetzen“

Die Ministerin für Meeresangelegenheiten, Annick Girardin, erklärte den Fischern während einer Reise nach Nordfrankreich, dass die Exekutive im Streit mit der britischen Regierung um die Fanglizenzen "auf keinen Fall aufgeben" werde. [EPA-EFE / CAROLINE BLUMBERG]

Die Ministerin für Meeresangelegenheiten, Annick Girardin, erklärte Fischer:innen während einer Reise nach Nordfrankreich, dass die Exekutive im Streit um die Fanglizenzen mit der britischen Regierung „auf keinen Fall aufgeben“ werde.

Einige Tage zuvor hatte Girardin „Flottenausstiegspläne“ angekündigt, um französische Schiffe zu entschädigen, die keine Lizenzen für die Fahrt in britischen Gewässern erhalten konnten. Sie sagte, dass „ein Betrag von 40 bis 60 Millionen Euro“ „auf den Tisch gelegt“ werden könnte. Doch diese Ankündigung rief Kritik hervor, dass die Regierung nicht für ihre Fischer:innen eintrete.

„Die britische Interpretation unserer Dossiers ist inakzeptabel und spiegelt nicht den guten Willen Frankreichs wider“, sagte Girardin und fügte hinzu, dass „80% der Dossiers“ beigelegt wurden. „Aber ich habe immer gesagt, dass man niemanden außen vor lassen darf“, betonte sie.

Auch Außenminister Jean-Yves Le Drian versprach am Sonntag, „eine Lizenz nach der anderen, ein Boot nach dem anderen“ zu bekämpfen.

„Dies ist ein Test des Vereinigten Königreichs gegenüber der EU, und die EU muss die Einhaltung des Abkommens verlangen“, sagte er und fügte hinzu, dass „wenn sie sich nicht daran halten, werden Verfahren folgen“.

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