EU untestützt Kongo mit 60 Millionen Euro

EU-Kommissar Christos Stylianides. [Foto: EC]

Aufgrund der verschlimmerten humanitären Krise in der Demokratischen Republik Kongo stockt die EU ihre Hilfsgelder auf.

Die EU-Kommission hat die Bereitstellung von Soforthilfe in Höhe von 49,5 Millionen Euro angekündigt, um zur Bewältigung der Krise beizutragen. Weitere 10,9 Millionen Euro sind für die Nachbarländer Tansania, Ruanda und Republik Kongo bestimmt, vor allem zur Unterstützung der kongolesischen Flüchtlinge.

Der zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides besucht dieser Tage den Kongo und kündigte die Unterstützung aus diesem Anlass an. Erörtert wurden bei dem Besuch laut EU-Kommission unter anderem die Hindernisse beim Zugang für humanitäre Hilfsorganisationen in dem Land und die besorgniserregend hohe Zahl von Angriffen auf humanitäre Helfer.

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Stylianides: „Der Bedarf an humanitärer Hilfe in der Demokratischen Republik Kongo nimmt zu. Es handelt sich mittlerweile um die größte Flüchtlingskrise in Afrika. Die EU stockt ihre Hilfe auf und stellt weitere Mittel für dringend benötigte Unterstützung in den Bereichen Ernährung, Trinkwasser, Unterbringung, Bildung für Kinder und Bekämpfung von Epidemien bereit. Wir dürfen keine Zeit verlieren und müssen die Not der Betroffenen rasch lindern. Wichtig ist nun auch, dass alle anderen Geber ihre Unterstützung für die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo aufstocken.“

Der Kommissar wird im Namen der Europäischen Union den Vorsitz einer humanitären Geberkonferenz für die Demokratische Republik Kongo führen, die am 13. April 2018 in Genf stattfinden soll. Neben der EU sind auch die Vereinten Nationen und ihr Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), die Niederlande und die Vereinigten Arabischen Emirate am Vorsitz beteiligt.

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