EU-Staaten schieben deutlich mehr Nicht-EU-Ausländer ab

Deutschland nimmt 2500 Syrer auf und damit mehr als ein Drittel der Gesamtzahl. [Patrick Pleul/dpa/Archiv]

Die Staaten der Europäischen Union haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Ausländer aus Nicht-EU-Staaten abgeschoben oder zur Ausreise gezwungen.

Die EU-Staaten schieben deutlich mehr Nicht-EU-Ausländer ab. Wie „Bild“ unter Berufung auf Daten der Statistikbehörde Eurostat berichtete, stieg die Zahl gegenüber 2014 um 14,6 Prozent auf 224.895.

Dabei sei jede vierte erzwungene Ausreise (55.340) von Deutschland veranlasst worden. Dahinter folgten Großbritannien mit 48.685 und Frankreich mit 18.245 Ausreisen, berichtete die Zeitung weiter.