EU-Rat verlängert Sanktionen gegen Russland

Seit 2014 sind Sanktionen wegen des Ukraine-Konflikts in Kraft [Foto: dpa (Archiv)]

Die Europäische Union (EU) hat ihre Strafmaßnahmen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise um weitere sechs Monate verlängert.

Wie der EU-Rat am Montag mitteilte, bleiben die Sanktionen nun mindestens bis zum 31. Juli 2017 in Kraft. Ohne die Verlängerung wären die Strafmaßnahmen Ende Januar ausgelaufen.

Die EU hatte die Strafmaßnahmen Mitte 2014 wegen Moskaus Unterstützung für prorussische Rebellen in der Ostukraine verhängt und seitdem immer wieder verlängert. Sie macht die Lockerung oder Aufhebung der Sanktionen von Fortschritten bei der Umsetzung des Minsker Friedensabkommens abhängig. Die Verlängerung der Strafmaßnahmen wurde der Erklärung zufolge von den 28 Staats- und Regierungschefs der EU am Donnerstag auf ihrem Gipfeltreffen in Brüssel beschlossen.

Die umfangreichen Wirtschaftssanktionen richten sich unter anderem gegen russische Staatsbanken, den Im- und Export von Rüstungsgütern sowie die wichtige russische Öl- und Gasindustrie. Moskau hat als Reaktion auf die EU-Sanktionen ein Einfuhrverbot für Lebensmittel aus der EU verhängt und bis Ende 2017 verlängert.

Subscribe to our newsletters

Subscribe

Wissen was in Europas Hauptstädten passiert - abonnieren Sie jetzt unseren neuen 10 Uhr Newsletter.