EU habe „moralische Verpflichtung“ zum Wiederaufbau der Ukraine

"Es ist unsere moralische Verpflichtung", beim Wiederaufbau der Ukraine nach den Verwüstungen durch die russische Invasion zu helfen, sagte die Präsidentin auf einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Festivals. [EPA-EFE/PAOLO GIANDOTTI / QUIRINALE PRESS OFFICE]

Europa wird beim Wiederaufbau der Ukraine nach den Verwüstungen durch die russische Invasion helfen, da dies seine moralische Verpflichtung ist, sagte die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Donnerstag bei ihrem Besuch in Rom.

Während ihres Besuchs sprach die EU-Kommissionschefin bei der offiziellen Eröffnung des New European Bauhaus (NEB) International Festival im Maxii-Museum.

„Es ist unsere moralische Verpflichtung“, beim Wiederaufbau der Ukraine nach den Verwüstungen durch die russische Invasion zu helfen, sagte die Präsidentin auf einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Festivals.

Anschließend traf von der Leyen den römischen Bürgermeister Roberto Gualtieri in Campidoglio.

„Es war ein herzliches und positives Treffen und vor allem eine außergewöhnliche Gelegenheit, unser ‚Next Generation Rome‘ zu zeigen“, schrieb Gualtieri nach dem einstündigen Treffen.

Die beiden sprachen über das Konjunkturprogramm und die anstehenden Investitionen der Europäischen Union.

Next Generation Rome hat ein Volumen von 8 Milliarden Euro und kombiniert europäische und nationale Ressourcen zur Umgestaltung der Stadt. Der Plan wurde „vom Präsidenten sehr geschätzt, ebenso wie der italienische Konjunkturplan“, so Gualtieri in einer offiziellen Erklärung.

Die städtische Abfallkrise, die die italienische Hauptstadt seit Jahrzehnten heimsucht, spielte bei den Gesprächen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Ende April stellte Gualtieri einen Plan zum Bau eines Müllheizkraftwerks vor, das jährlich 600.000 Tonnen Müll verarbeiten kann, um das Problem zu lösen.

In der Anlage soll durch die Verbrennung von Brennstoff aus Siedlungsabfällen Strom erzeugt werden.

Gualtieri griff das Thema in Gesprächen mit von der Leyen wieder auf, die sagte, die Sauberkeit der Stadt sei „eine seit langem bestehende Herausforderung, die es zu lösen gilt“.

Subscribe to our newsletters

Subscribe