Der Eurostar-Zugverbindung droht ein „echter Überlebenskampf“

Die aktuelle Situation bei Eurostar sei "sehr ernst". [Bjorn Keith/Shutterstock]

Ohne größere staatliche Unterstützung sei die Zukunft des Eurostar existenziell bedroht, warnte das Bahnunternehmen am Sonntag.

Die Passagierzahlen im Zugverkehr unter dem Ärmelkanal seien aufgrund der COVID-19-Pandemie um 95 Prozent zurückgegangen. Daher warnte das Unternehmen in einer Mitteilung, „ohne zusätzliche Finanzierung durch die Regierung“ bestehe „ein wirkliches Risiko für Eurostar und ein echter Überlebenskampf“.

Die aktuelle Situation sei „sehr ernst“.

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Am Sonntag rief eine Gruppe aus 28 Wirtschaftsführern, koordiniert von der Business-Lobbygruppe London First, die britische Regierung von Boris Johnson ebenfalls dazu auf, dringend finanzielle Unterstützung bereitzustellen, um zu verhindern, dass Eurostar in finanzielle Schwierigkeiten gerät.

Der Bahnbetreiber Eurostar befindet sich mehrheitlich im Besitz der französischen Staatsbahn SNCF. Allerdings gab es bereits Anzeichen dafür, dass es keine weitere französische Staatshilfe geben wird.

Die Zugverbindung ist seit langem eine symbolträchtige Verbindung zwischen dem Vereinigten Königreich und dem europäischen Festland. Im Jahr 2019 beförderten die Eurostar-Züge rund elf Millionen Passagiere.

[Bearbeitet von Tim Steins]

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