Am Montag erklärte der belarussische Staatschef Aljaksandr Lukaschenka, dass das Land eine neue paramilitärische Truppe aufstellen wird.
Laut der Nachrichtenagentur AP sagte Lukaschenka, Belarus brauche die Streitkräfte „im Falle einer Aggression“. Er hat die Ukraine sowie Polen und Litauen regelmäßig und ohne Grundlage beschuldigt, sogenannte Provokationen vorzubereiten.
Der belarussische Verteidigungsminister Wiktar Chrenin erklärte, die Truppe werde 150.000 Freiwillige umfassen.
Russland unterhält eine bedeutende Präsenz in Belarus, die nach dem Einmarsch in die Ukraine weiter angestiegen ist. Der Kreml hat Belarus als Startrampe für den Angriff auf die Nordukraine sowie für die anhaltenden Raketenangriffe auf das Land genutzt.

