Auswärtiger Dienst der EU kämpft mit Strukturmängeln

Der Auswärtige Dienst der EU arbeite zwar "effizient" mit den verschiedenen Institutionen zusammen, müsse aber die Delegationen der EU im Ausland besser unterstützen, heißt es in dem Bericht des Europäischen Rechnungshofs (EuRH), der am Dienstag (30. Januar) veröffentlicht wurde. [Shutterstock/EQRoy]

Brüssel (AFP) – Die Außenministerinnen und -minister der EU-Länder beraten am Samstag in Brüssel erneut über die Lage in der Ukraine (ab 9.30 Uhr). Geplant ist eine Strategie-Debatte über den möglichen Platz der Ukraine in der Europäischen Union, wie der Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell mitteilte. Die Staats- und Regierungschefs hatten im Dezember den Weg für Beitrittsverhandlungen mit Kiew frei gemacht.

Das nötige Verhandlungsmandat wird laut Diplomaten aber nicht mehr vor den Europawahlen Anfang Juni erwartet. Daneben beraten die Außenminister über Chancen zur Annäherung an die Türkei sowie über die Lage in der Sahel-Krisenregion in Afrika. Beschlüsse werden bei dem informellen Treffen nicht erwartet.

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