Acht Millionen Schutzmasken aus China in München eingetroffen

Die Masken werden in Deutschland dringend benötigt. [FRIEDEMANN VOGEL/EPA]

Ein Frachtflugzeug der Lufthansa hat acht Millionen Schutzmasken aus China nach Deutschland gebracht.

Die Boeing 777F landete am Dienstagnachmittag in München, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Die Maschine war demnach am Montag in Shanghai gestartet und nach einem Zwischenstopp in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul weiter nach München geflogen. Die Masken waren in 4000 Kartons verpackt. Die Ladung hatte ein Gesamtgewicht von 26 Tonnen.

Coronavirus: Die Deutschen zwischen Gelassenheit und Angst

Sie sorgen sich vor allem um die Wirtschaft, aber nicht so sehr um die eigene Gesundheit. Das ist das wichtigste Ergebnis gleich mehrerer Umfragen über die Ängste in der Corona-Krise.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (beide CSU) und Lufthansa-Chef Carsten Spohr nahmen das Flugzeug am Münchner Flughafen im Empfang. Wegen der Coronavirus-Pandemie bestehen derzeit massive Engpässe bei medizinischer Schutzkleidung.

„Gerade jetzt sind Frachtflüge für medizinische Einrichtungen aber auch für Handwerker und Großkonzerne von enormer Bedeutung“, sagte Spohr. „Wir unternehmen alles, um in dieser Krise Lieferketten aufrecht zu erhalten und die Versorgung der Menschen sicher zu stellen.“ Derzeit sind nach Angaben der Fluggesellschaft alle 17 Frachtflugzeuge der Lufthansa Cargo im Dauereinsatz. Außerdem werden Lufthansa-Passagiermaschinen für die Beförderung von Frachtgut eingesetzt.

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