UNICEF: Hilfe für Nepal muss sich schneller bewegen

„Die größte Herausforderung ist es, mehr Nachschub zu bekommen“, erklärt Sarah Crowe, Leiterin der Abteilung Krisenkommunikation bei UNICEF, im Interview mit EURACTIV. Bei einem Erdbeben in der vergangenen Woche kamen in Nepal mehr als 5.000 Menschen ums Leben.

„Der Flughafen Kathmandu ist vollkommen überfüllt und im Moment nicht in der Lage, große Mengen von Frachtflugzeugen aufzunehmen“, so Crowe.

Unterdessen haben nepalesische Beamte Fehler bei ihrer unmittelbaren Reaktion auf das Erdbeben eingeräumt. Sie ließen Überlebende, die auf Hilfe und Hilfsgüter warteten, in abgelegenen Dörfern hilflos zurück.

Nach UNICEF-Angaben kommt die Hilfe, „aber sie muss sich schneller bewegen.“

Am Sonntag gab die Kommission drei Millionen Euro an Nothilfen frei – zusätzlich zur Hilfe, die die einzelnen EU-Länder bereitstellen und zum Einsatz von Kommissionsexperten für humanitäre Hilfe und für Zivilschutz im Krisengebiet.

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