Malawis Ex-Präsidentin: „Wir haben die Frauen dieser Welt im Stich gelassen“

In einem Exklusivinterview mit EURACTIV drängt die frühere malawische Präsidentin Joyce Hilda Banda die Mächtigen der Welt, mehr Frauen in Führungspositionen zu hieven.

Banda erklärte beim Women In Parliaments Global Forum Summit in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba, was sie sich für die Post-2015-Entwicklungsagenda erhofft.

„Wir haben das Millenniumsentwicklungsziel (MDG) 3, Geschlechtergleichstellung und die Befähigung von Frauen sowie MDG 5 zur Müttergesundheit nicht erreicht“, so Banda.

Joyce Banda war von April 2012 bis Mai 2014 die malawische Präsidentin. Sie übernahm das Amt nach dem plötzlichen Tod des Präsidenten Bingu wa Mutharika.

Sie ist eine von nur zwei Frauen, die dieses Amt in einem afrikanischen Land innehatten. Das Forbes Magazine ernannte Banda 2014 zur mächtigsten Frau Afrikas.

Seit sie aus dem Amt ausschied, konzentriert sie sich auf die Joyce Banda-Stiftung, eine Wohlfahrtsorganisation für Frauen und Kinder. 

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