Entwicklungskommissar Mimica: „EU bleibt größter Geber von Entwicklungshilfe“

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Europa leidet noch immer unter wirtschaftlichen, finanziellen und budgetären Engpässen – dennoch wird die EU der größte Geber von Entwicklungshilfegeldern bleiben. Das versichert der neue EU-Entwicklungskommissar Neven Mimica im Interview mit EURACTIV.

„Ich freue mich darüber, dass Europas finanzielle Zusagen für die Entwicklungszusammenarbeit gegenüber dem vergangenen Sieben-Jahre-Finanzplan stabil geblieben ist. Damit bleibt die EU Vorreiter in der weltweiten Entwicklungshilfe“, sagt Mimica. Die EU, also die Kommission und die Mitgliedsstaaten, sei der weltweit größte Geber.

„Wir sollten trotz der ökonomischen, finanziellen und budgetären Engpässe größter Geber bleiben. Natürlich wird es wegen dieser Engpässe in diesen Jahren einige Lücken in unseren realen Zahlungen geben, aber grundsätzlich würde ich sagen, dass das finanzielle Engagement der EU weiterhin groß bleibt“, so der kroatische Kommissar.

Rechnet man die Zahlungen der Official Development Assistance (ODA) der EU-Institutionen und der 28 Mitgliedsstaaten zusammen, ist Europa bei weitem der größte ODA-Geber der Welt. Doch schon die EU-Institutionen allein gehörten 2013 mit 15,9 Milliarden US-Dollar zum zweitgrößten Geber hinter den USA.

Die Vorreiterrolle der EU schwindet jedoch: 2013 war das erste Jahr seit 2003, in dem die ODA-Ausgaben der EU sanken – um rund 13 Prozent gegenüber 2012. Die EU-Entwicklungshilfegelder speisen sich aus zwei Quellen: dem allgemeinen EU-Haushalt und dem Europäischen Entwicklungsfonds (EDF).

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