„Entwicklungshilfe muss die Ärmsten zuerst erreichen“

Ein Basispaket, das Gesundheit und Bildung fu?r alle liefert, ist unabdingbar, um den Welthunger zu beenden. Das ist eine Forderung des diesjährigen DATA-Reports der Kampagnenorganisation ONE. Der am Dienstag veröffentlichte Bericht soll Druck machen auf die Entwicklungsminister der EU-Mitgliedsstaaten, die sich am gleichen Tag in Brüssel zum Ministerrat zusammenkamen.

Die Weltgemeinschaft will im September diesen Jahres in New York neue globale Entwicklungsziele formulieren. Doch diese Ziele – wie ehrgeizig sie auch sind – seien nichts wert, wenn die Regierungen nicht einen starken Finanzplan aufstellen, meint Eloise Todd, Kampagnendirektoren von ONE. Jeder Mensch, egal welcher Herkunft, sollte Zugang zu einer grundlegenden Gesundheitsversorgung und Bildung haben, so Todd.

Im Juli 2015 trifft sich die internationale Gemeinschaft zur dritten UN-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung („Monterrey III“) in Addis Abeba. Dort werden die Staaten den finanziellen Rahmen für die die „post-2015 Agenda“ für ein neues, auf nachhaltige Entwicklung ausgerichtetes globales Zielsystem abstecken.

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