Schlechte Noten für die Weltbildung

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164 Länder haben sich im Jahr 2000 verpflichtet, sechs Bildungsziele zu erreichen. Laut UNESCO-Weltbildungsbericht wird bis 2015 weltweit nicht ein einziges Ziel erreicht werden.

"Bildung für alle" (Education for All / EFA) ist das weltweite Aktionsprogramm für Bildung, bei dem die UNESCO federführend ist. Auf dem Weltbildungsforum 2000 in Dakar hatten sich 164 Länder verpflichtet, sechs Bildungsziele bis zum Jahr 2015 zu erreichen.

Die sechs EFA-Ziele sind:

Ziel 1: Die frühkindliche Bildung soll ausgebaut und verbessert werden, insbesondere für benachteiligte Kinder.
Ziel 2: Bis 2015 sollen alle Kinder – insbesondere Mädchen, Kinder in schwierigen Lebensumständen und Kinder, die zu ethnischen Minderheiten gehören – Zugang zu unentgeltlicher, obligatorischer und qualitativ hochwertiger Grundschulbildung erhalten und diese auch abschließen.
Ziel 3: Die Lernbedürfnisse von Jugendlichen und Erwachsenen sollen durch Zugang zu Lernangeboten und Training von Basisqualifikationen (life skills) abgesichert werden.
Ziel 4: Die Analphabetenrate unter Erwachsenen, besonders unter Frauen, soll bis 2015 um 50 Prozent reduziert werden. Der Zugang von Erwachsenen zu Grund- und Weiterbildung soll gesichert werden.
Ziel 5: Bis 2005 soll das Geschlechtergefälle in der Primar- und Sekundarbildung überwunden werden. Bis 2015 soll Gleichberechtigung der Geschlechter im gesamten Bildungsbereich erreicht werden, wobei ein Schwerpunkt auf der Verbesserung der Lernchancen für Mädchen liegen muss.
Ziel 6: Die Qualität von Bildung muss verbessert werden.

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EURACTIV

Links

EURACTIV Brüssel: INFOGRAPHIC: The world’s failing grades on universal education (27. Februar 2014)

UNESCO: Weltbildungsbericht

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