EU-Koordinator Stylianides fordert 40.000 Helfer gegen Ebola

EU-Ebola-Koordinator Stylianides: "Tausende Menschenleben in Westafrika von unserer Soforthilfe ab." Foto: EC

Der neue EU-Koordinator Christos Stylianides fordert für den Kampf gegen Ebola den Einsatz von 40.000 Helfern – nur so könne die Epidemie gestoppt werden.

Die Zeit drängt: Der künftige EU-Kommissar für humanitäre Hilfe, Christos Stylianides, mahnte zur Eile im Kampf gegen die Ebola-Epidemie.

Die Zahl der Krankenhausbetten müsse so schnell wie möglich von derzeit 1000 auf 5000 erhöht werden, sagte Stylianides, am Montag in Brüssel. Pro Patient brauche man acht Helfer, was den Personalbedarf auf mindestens 40.000 Kräfte bringe.

Nach Angaben der EU-Kommission müssen aber nicht all diese Helfer zwangsläufig aus der EU stammen. Es wäre aber wünschenswert, wenn pro Patient ein gut ausgebildeter Spezialist zur Verfügung stehe.

Stylianides wolle die Kapazitäten des neu gegründeten Zentrums für die Koordination von Notfallmaßnahmen (ERCC) nutzen, um die Mobilisierung medizinischer Helfer zu beschleunigen. 

In der zweiten Novemberwoche wolle er selbst in die Krisenregion in Westafrika reisen, kündigte Stylianides an, der vorige Woche zum EU-Koordinator ernannt worden war. „Meine Anwesenheit vor Ort wird zeigen, dass Angst keine Option ist. Wir müssen jetzt kollektiv handeln.“

An der Ebola-Seuche sind nach offiziellen Angaben mittlerweile rund 5000 Menschen gestorben, die meisten davon in Guinea, Liberia und Sierra Leone.

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