Die Ausgaben für Entwicklunghilfe sind in fast allen EU-Staaten gesunken. Die OECD und die EU-Kommission sehen die Schuld bei der Wirtschaft und den Turbulenzen in der Euro-Zone.
Die Summe der Übersee-Entwicklungshilfe ist das zweite Jahr in Folge gesunken. Dies geht aus dem jüngsten OECD-Bericht zur offiziellen Entwicklungshilfe (ODA) hervor.
Insbesondere die Länder der Euro-Zone, die Hilfe zur Bankenrekapitalisierung erhalten, haben tiefe Einschnitte in ihren Hilfsbudgets vorgenommen.
Dem Bericht zufolge bleibt die EU der weltweit größte Geber von Entwickungshilfe. EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs warnte jedoch, dass die EU-Länder sich "nicht bewegen", um bis 2015 0,7 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens (BNE) für die Entwicklungszusammenarbeit auszugeben.
EURACTIV.com
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EURACTIV Brüssel: INFOGRAPHIC: Belt-tightening hits EU development aid (16. April 2013)


