Weiterhin russisches Öl auf dem Weg zu niederländischen Häfen

Russische Schiffe dürfen aufgrund der Sanktionen gegen Russland nirgendwo in Europa anlegen. Tanker, die russisches Öl transportieren und unter einer anderen Nationalflagge fahren, sind jedoch davon ausgenommen, wie es bei CB Caribbean der Fall ist. [Shutterstock/Avigator Fortuner]

Der Öltanker CB Caribbean, der russisches Öl transportierte, aber nicht unter der Flagge des Landes fuhr, legte am Montagmorgen ohne Schwierigkeiten im Amsterdamer Hafen an.

Noch am Vortag hatte der Hafen dem russischen Öltanker Sunny Liger die Einfahrt verweigert, wie der Fernsehsender NOS berichtet.

Russische Schiffe dürfen aufgrund der Sanktionen gegen Russland nirgendwo in Europa anlegen. Tanker, die russisches Öl transportieren und unter einer anderen Nationalflagge fahren, sind jedoch davon ausgenommen, wie es bei CB Caribbean der Fall ist.

Am Sonntag wurde dem russischen Öltanker Sunny Liger von den Amsterdamer Hafenmitarbeiter:innen die Einfahrt verweigert. Zuvor wurde der Tanker bereits von den schwedischen Kolleg:innen zurückwiesen.

FNV Havens hat sich jedoch nicht an die Hafenmitarbeiter:innen gewandt, um der CB Caribbean die Einfahrt zu verweigern, so wie sie es bei der Sunny Liger getan hatten.

„Es kommen immer mehr Schiffe in niederländischen Häfen an, die russisches Öl transportieren, aber solange sie nicht unter die Sanktionsmaßnahmen fallen, können wir wenig tun“, sagte Asmae Hajjari von der Hafenarbeitergewerkschaft FNV Havens gegenüber NOS.

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