Rumäniens Gasimporte und -produktion gehen in diesem Jahr zurück

Nach Angaben des nationalen Statistikinstituts INS lag die rumänische Gasförderung zwischen Januar und April bei knapp 2,38 Millionen Tonnen Öläquivalent (RÖE), das sind 6,1 Prozent (oder 153.700 RÖE) weniger als im selben Zeitraum 2021, berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Agerpres. [Shutterstock/Avigator Fortuner]

In den ersten vier Monaten 2022 wurde in Rumänien deutlich weniger Erdgas importiert als im selben Zeitraum im Vorjahr, außerdem ging die lokale Produktion zurück.

Nach Angaben des nationalen Statistikinstituts INS lag die rumänische Gasförderung zwischen Januar und April bei knapp 2,38 Millionen Tonnen Öläquivalent (RÖE), das sind 6,1 Prozent (oder 153.700 RÖE) weniger als im selben Zeitraum 2021, berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Agerpres.

Rumänien importierte in den ersten vier Monaten 802.800 tRÖE Erdgas, was einem Rückgang von 6,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht.

Für 2022 rechnet die rumänische Prognosekommission mit einer lokalen Produktion von 7,45 Mio. tRÖE, was einem Anstieg von etwa 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche, während die Importe voraussichtlich um 20 Prozent auf 2,33 Mio. tRÖE fallen werden.

In den letzten Jahren ist der Anteil an importiertem Gas in Rumänien gestiegen, da die Fördermengen aus ausgereiften Feldern zurückgegangen sind. Gleichzeitig wurde die Entwicklung von Offshore-Projekten durch Gesetzesänderungen verzögert.

Es wird jedoch erwartet, dass sich die Lage in den kommenden Jahren ändern wird, da das Parlament ein neues, investorenfreundlicheres Gesetz verabschiedet hat. Letzte Woche erhielt Rumänien die ersten Erdgasmengen, die aus einem Schwarzmeerfeld gefördert wurden. Dies ist die erste neue Offshore-Erschließung des Landes seit mehr als drei Jahrzehnten.

Subscribe to our newsletters

Subscribe