Rumänien will verstärkte Investition in die Gasinfrastruktur

"Rumänien hat bereits alternative Quellen und Routen für Erdgas identifiziert, um die Abhängigkeit von russischen Importen zu verringern", sagte der rumänische Energieminister Virgil Popescu nach der Ratssitzung. [Shutterstock/tcly]

Rumänien habe bereits alternative Erdgasquellen und -routen ermittelt, um die Abhängigkeit von russischen Importen zu verringern, müsse aber zunächst die Gaskorridore in der Region instand setzen, so der Energieminister.

Die EU-Energieminister:innen trafen sich am Montag (2. Mai) in Brüssel, um über die Energiesicherheit in Europa zu diskutieren, nachdem Gazprom die Lieferungen an Bulgarien und Polen eingestellt hatte.

„Rumänien hat bereits alternative Quellen und Routen für Erdgas identifiziert, um die Abhängigkeit von russischen Importen zu verringern. In diesem Zusammenhang habe ich der Europäischen Kommission mitgeteilt, dass es für Rumänien wichtig ist, dass der vertikale Gaskorridor und die Transbalkan-Gaspipeline in Betrieb genommen werden und mit maximaler Kapazität operieren“, sagte der rumänische Energieminister Virgil Popescu nach der Ratssitzung.

Die beiden Pipelines werden benötigt, um den Gasfluss von den Flüssigerdgas-Terminals und aus Aserbaidschan sicherzustellen. Europa werde in der kommenden Zeit mehr Gas aus diesen Ländern kaufen, erklärte der Energieminister in einem Facebook-Post.

Rumänien importiert derzeit russisches Gas über zwei Zwischenhändler, da es keine direkten Verträge mit Gazprom hat, was laut Popescu die Situation der Gasimporte nach Rumänien relativ sicher macht.

Obwohl es derzeit keine Probleme mit der Versorgung gebe, müsse sich Rumänien jedoch darauf vorbereiten, seine Gasspeicher rechtzeitig für die nächste Wintersaison zu füllen, fügte der Minister hinzu.

Popescu sagte, er werde diese Woche an einem Treffen der ersten regionalen Task Force, die Teil der EU-Plattform für den Energieeinkauf ist, in Sofia teilnehmen.

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