Rumänien fördert erstmals Erdgas aus Vorkommen am Schwarzen Meer

Das Projekt wird von Black Sea Oil & Gas, einem Unternehmen im Besitz der globalen Investmentfirma Carlyle International und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, in den Gasfeldern Ana und Doina im Schwarzen Meer entwickelt. [Shutterstock/StudioByTheSea]

Rumänien hat erste Erdgasmengen aus der Midia Gas Development (MGD) erhalten, der ersten neuen Offshore-Erdgaserschließung in Rumänien seit mehr als drei Jahrzehnten.

Das Projekt wird von Black Sea Oil & Gas, einem Unternehmen im Besitz der globalen Investmentfirma Carlyle International und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, in den Gasfeldern Ana und Doina im Schwarzen Meer entwickelt.

Es wird erwartet, dass das MGD-Projekt in diesem Jahr etwa 500 Millionen Kubikmeter Gas fördern wird, wobei die Spitzenproduktion in den folgenden drei der zehn für die Gasfelder angesetzten Jahre etwa eine Milliarde Kubikmeter pro Jahr betragen soll. Damit wird das Projekt voraussichtlich etwa 10 Prozent des rumänischen Gasbedarfs decken.

Es ist die erste neue Offshore-Projekt in Rumänien seit über 30 Jahren und das einzige, das sich derzeit in Entwicklung befindet.

Es besteht aus fünf Offshore-Förderbohrungen, einer unbemannten Förderplattform, einer 126 Kilometer langen Gaspipeline, die die Plattform mit dem Festland verbindet, und einer neuen Gasaufbereitungsanlage an Land.

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