Tausende demonstrieren in Rotterdam fürs Klima

Zu den Organisatoren des Marsches gehörten Greenpeace, Oxfam Novib, die Gewerkschaft FNV, Extinction Rebellion, Milieudefensie und Fridays for Future. [EPA-EFE/ROBIN UTRECHT]

Zehntausend Demonstrant:innen schlossen sich am Sonntagnachmittag Klimaprotesten gegen die Erderwärmung in Rotterdam an.

Zu den Organisatoren des Marsches gehörten Greenpeace, Oxfam Novib, die Gewerkschaft FNV, Extinction Rebellion, Milieudefensie und Fridays for Future, wie die NL Times berichtete.

Viele der Demonstrant:innen trugen Plakate, auf denen sie die Proteste der Landwirt:innen gegen die jüngsten „Stickstoffpläne“ der niederländischen Regierung kritisierten, die die Stickstoffwerte um bis zu 70 Prozent senken will.

Die Demonstrierenden hielten Plakate wie „Landwirte, Stickstoff ist nicht cool“ und „Weniger Megaställe, mehr Artenvielfalt.“

Während die Landwirte die Pläne der Regierung für zu „unrealistisch“ halten, glauben die Demonstrierenden, dass die Regierung nicht genug tut.

Viele Protestierende  zeigten ihren Unmut über den Flugverkehr mit Plakaten, auf denen „Boykottiert Schiphol“ und „Weniger Flüge, mehr Züge“ zu lesen waren.

Der niederländische Flughafen Schiphol ist unterbesetzt und hat angesichts der Lockerung der Corona-Beschränkungen in den letzten Monaten Schwierigkeiten, die ankommenden Menschenmassen zu bewältigen.

„Fossile Brennstoffe sind die Ursache für die Klimakrise, aber auch für Kriege, Konflikte und Umweltverschmutzung. Aufgrund eines kaputten Systems scheinen wir als Gesellschaft auf fossile Brennstoffe angewiesen zu sein. Und auf diese Weise tragen wir zu schrecklichen Kriegen wie dem in der Ukraine bei“, so Faiza Oulahsen von Greenpeace gegenüber NL Times.

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