Schwedisches Unternehmen ebnet Weg zu emmissionsfreiem Stahl

Das 2,5-Milliarden-Euro-Projekt, das als Beginn einer "grünen industriellen Revolution" gepriesen wird, verspricht, emissionsfrei zu sein und die Transformation der europäischen Stahlindustrie zu beschleunigen. [David Tadevosian/Shutterstock]

Ein Startup namens H2 Green Steel will in Nordschweden die weltweit erste große Stahlproduktionsanlage, die mit grünem Wasserstoff betrieben wird, errichten.

Die Anlage soll bereits 2024 in Betrieb gehen und bis 2030 ihr volles Produktionspotenzial von fünf Millionen Tonnen kohlenstofffreiem Stahl erreichen.

Das 2,5-Milliarden-Euro-Projekt, das als Beginn einer „grünen industriellen Revolution“ gepriesen wird, verspricht, emissionsfrei zu sein und die Transformation der europäischen Stahlindustrie zu beschleunigen.

Da insbesondere die Stahlproduktion für 25 Prozent der industriellen CO2-Emissionen in Europa verantwortlich ist – mehr als die gesamten CO2-Emissionen der nordischen Länder kombiniert -, dürfte dieses Projekt einen überaus positiven Effekt auf die Umwelt haben.

Das Projekt wird darüber hinaus von den zahlreichen Ressourcen in der Region profitieren. In der Region Boden-Luleå befinden sich die größten Eisenerzminen Europas.

Daneben verfügt die Region über Wind- und Wasserkraft sowie über umfangreiches Know-how zu modernen Produktionsprozessen.

Auch die Arbeitsmarktlage in der Region wird von der neuen Anlage profitieren: Es wird davon ausgegangen, dass bis zu 10.000 indirekte Arbeitsplätze durch das Start-up geschaffen werden.

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