Rumänien bereit für Verzicht auf russisches Öl

Die Ölraffinerien des Landes haben bestätigt, dass sie nicht unvorbereitet sein werden, wenn das Embargo gegen russisches Öl in Kraft tritt, sagte er und fügte hinzu, dass die Behörden das mögliche Szenario mit den Unternehmen besprochen hätten. [Shutterstock/LCV]

Rumänien unterstützt die Entscheidung der EU-Kommission, die Einfuhren von Erdöl und Erdölerzeugnissen aus Russland schrittweise einzustellen, sagte der rumänische Energieminister Virgil Popescu.

Rumänien wird nicht von dem Verzicht auf russisches Öl überrascht werden, das etwa 30 Prozent des rumänischen Verbrauchs ausmacht, so Popescu weiter.

Die Ölraffinerien des Landes haben bestätigt, dass sie nicht unvorbereitet sein werden, wenn das Embargo gegen russisches Öl in Kraft tritt, sagte er und fügte hinzu, dass die Behörden das mögliche Szenario mit den Unternehmen besprochen hätten.

Rumäniens größtes Energieunternehmen OMV Petrom hat bereits erklärt, dass es auf die Einfuhr von russischem Öl verzichtet.

Popescu zufolge werden die Raffinerien Öl aus anderen Quellen wie Kasachstan, Aserbaidschan und Saudi-Arabien beziehen. Kasachstan zum Beispiel deckt bereits etwa 40 Prozent des rumänischen Marktes ab.

Der Minister wollte sich jedoch nicht zu einem möglichen Preisanstieg aufgrund eines Lieferantenwechsels äußern und verwies darauf, dass die Ölnotierungen öffentlich seien. Selbst wenn die russischen Importe gestoppt würden, werde es in der kommenden Zeit keinen Kraftstoffmangel geben.

Der rumänische Ölverbrauch stammt zu 30 Prozent aus einheimischer Produktion, während 70 Prozent importiert werden, davon etwa 40 Prozent aus Kasachstan und 30 Prozent aus Russland, so Popescu weiter.

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