Macron will Elektrobatterie mit deutsch-französischem Plan vorantreiben

Frankreich plant 700 Millionen Euro in Batteriezellen zu investieren. Für die Herstellung soll auch eine Fabrik in Deutschland entstehen.

Frankreich will Insidern zufolge in den nächsten fünf Jahren 700 Millionen Euro in die europäische Produktion von Batterien für E-Autos investieren. Damit solle die Abhängigkeit von asiatischen Herstellern verringert werden, hieß es am Mittwoch aus dem Umfeld von Präsident Emmanuel Macron. Macron wollte seine Pläne bei einer Rede vor dem Internationalen Verband der Automotorenhersteller in Paris vorstellen.

Zusammen mit Deutschland wolle Frankreich an Initiativen arbeiten, sagte ein Vertreter des französischen Präsidialamtes. Die Bundesregierung hatte im November angekündigt, eine Milliarde Euro für die Batteriezellenproduktion bereitzustellen.

Europäische Autobauer hätten es lange nicht für nötig gehalten, eine Batterieproduktion auf die Beine zu stellen, sagte der Insider. Nun würden sie umdenken. Sowohl Peugeot als auch Renaultunterstützen die Pläne für europäische Batterien. Daimler steckt insgesamt eine Milliarde Euro in einen globalen Produktionsverbund für Batterien.

Subscribe to our newsletters

Subscribe