Klimakonferenz geht zu Ende

Aktivisten fordern entschlossene Schritte beim Kampf gegen den Klimawandel. [Takver/Flickr]

Die Teilnehmer der UN-Klimakonferenz in Bonn schließen am heutigen Freitag ihre Beratungen ab. Unter Vorsitz der Fidschi-Inseln muss das Plenum die umfangreichen Texte absegnen, die seit dem 6. November ausgearbeitet wurden.

Die Konferenz hatte unter anderem die Aufgabe, die Verhandlungen zum sogenannten Regelbuch für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens so weit voranzubringen, dass dieses bei der nächsten Weltklimakonferenz 2018 in Kattowitz beschlossen werden kann.

Auch über die Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Anpassung an den Klimawandel und der Bewältigung seiner Folgen wurde verhandelt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat für 14.30 Uhr zur Abschluss-Pressekonferenz eingeladen. Offiziell endet die UN-Konferenz um 18.00 Uhr. Dass die Verhandlungsdelegationen überziehen, wird allerdings nicht ausgeschlossen.

CO2-Studie erhöht Druck auf UN-Klimakonferenz

Die Studie des internationalen Forscherverbund Glmobal Carbon Project zum Anstieg des CO2-Ausstoßes erhöht den Druck auf die UN-Klimakonferenz.

Gestern hatte sich im Rahmen der Konferenz unter Federführung Großbritanniens und Kanadas eine Allianz von Staaten gebildet, die gemeinsam den Kohleausstieg vorantreiben wollen. Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte diese Woche einen zeitnahen Ausstieg angekündigt. Deutschland hingegen hält an der Kohleenergie fest und ist daher der Allianz nicht beigetreten.

Weitere Ergebnisse der Bonner Konferenz werden im Laufe des Tages erwartet.

 

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