Grüne signalisieren auch bei Kohlekraftwerken Kompromissbereitschaft

“Für uns kommt es nicht darauf an, ob das letzte Kohlekraftwerk 2030 oder 2032 vom Netz geht." [Henning Mühlinghaus/Flickr]

Die Grünen signalisieren für die Jamaika-Sondierungen auch in der Debatte um die Abschaltung von Kohlekraftwerken Kompromissbereitschaft.

“Für uns kommt es nicht darauf an, ob das letzte Kohlekraftwerk 2030 oder 2032 vom Netz geht. Da sind wir pragmatisch. Entscheidend ist die CO2-Emissionsminderung”, sagte Grünen-Parteichefin Simone Peter der “Rheinischen Post”. “Uns geht es darum, dass die CO2-Emissionen 2020 um 40 Prozent unter dem Ausstoß von 1990 liegen und dass die Sektorziele für 2030 eingehalten werden, auch mit Blick auf die Paris-Ziele.”

Grünen-Co-Chef Cem Özdemir hatte am Montagabend erklärt: “Jetzt schrittweisen Kohleausstieg sorgfältig planen, damit wir ihn zukünftig sozialverträglich umsetzen & Klimaschutzziele erreichen.” Gleichzeitig signalisierte er, bei Verbrennungsmotoren der Union und der FDP entgegenzukommen.

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