EU-Parlament stimmt für Reform von CO2-Handel

Da es zuviele CO2-Zertifikate im ETS gibt, ist es für Kraftwerke und Fabriken verhältnismäßig "billig", zu schmutzig zu sein. [shutterstock]

Das Europaparlament bringt die lang erwartete Reform der EU-Verschmutzungsrechte (ETS) auf den Weg.

535 der 678 stimmberechtigten Abgeordneten sprachen sich am Dienstag in Straßburg für den Umbau des Handelsystems aus. Mit den neuen Regeln, die ab 2020 gelten, sollen die Preise für die Emissionsrechte steigen. Bislang waren zu viele Verschmutzungsrechte auf dem Markt,  weswegen die Preise extrem niedrig waren und Ansatz als weitgehend ineffizient galt.

Die EU-Institution hatten sich im November nach vielen Verzögerungen auf die neuen Regeln geeinigt, jedoch fehlte noch die Zustimmung der Abgeordneten. Seit dem damaligen Kompromiss sind die ETS-Preise um 15 Prozent auf 8,90 Euro pro Tonne Kohlendioxid gestiegen. Das Niveau ist Kritikern zufolge immer noch zu niedrig. Für die EU ist die neue Gesetzgebung wichtig, um die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen.

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