Elektrofahrzeuge: für viele Europäer lediglich eine Illusion

Obwohl Europa aufgrund steigender Verkaufszahlen weltweit führend bei der Einführung von Elektrofahrzeugen ist, machen Elektroautos immer noch nur einen Bruchteil der Fahrzeuge aus, die derzeit auf den Straßen der EU unterwegs sind. [Sopotnicki / Shutterstock.com]

Wer den EU-Politikern zuhört, könnte davon überzeugt sein, dass die Revolution der Elektrofahrzeuge in vollem Gange ist. EURACTIV hat in ganz Europa recherchiert.

„Ich glaube, dass die Entwicklung hin zu Elektrofahrzeugen viel schneller voranschreitet, als irgendjemand erwartet hätte“, sagte EU-Klimachef Frans Timmermans Anfang des Jahres und brachte damit eine in Brüssel weit verbreitete Ansicht zum Ausdruck.

Auch Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen versicherte den Europäern in ihrer Rede zur Lage der Union 2021, dass „der Wandel bereits stattfindet“, und verwies auf die Tatsache, dass in Deutschland im ersten Halbjahr 2021 mehr Elektrofahrzeuge als Dieselfahrzeuge zugelassen werden.

Die Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen steigen nicht nur stark an, sondern Tesla, der wohl bekannteste Elektrofahrzeughersteller der Welt, ist inzwischen auch das wertvollste Automobilunternehmen der Welt.

Die Umstellung auf Elektromobilität, so scheint es, vollzieht sich in rasantem Tempo und verändert unaufhaltsam die Autolandschaft.

Eine EURACTIV-Untersuchung über die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen auf dem gesamten Kontinent stellt dieses Bild jedoch in Frage und offenbart ernsthafte Hindernisse für die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in Ost- und Südeuropa.

Ein schlecht entwickelter Gebrauchtwagenmarkt für Elektrofahrzeuge, Verwirrung über Abos für Ladedienste und Bedenken über die Abnutzung der Batterien behindern weiterhin die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen.

Hinzu kommen häufig genannte Probleme wie hohe Anschaffungskosten und eine fehlende Ladeinfrastruktur.

EURACTIVs Bericht zeichnet das Bild einer Elektrofahrzeug-Revolution, die an den weniger wohlhabenden Europäern vorbeigeht.

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Der Blick aus Brüssel

Da Personenkraftwagen und Kleintransporter für etwa 12 % der in der EU ausgestoßenen CO2-Emissionen verantwortlich sind, werden Elektrofahrzeuge als ein wichtiges Mittel zur Verringerung der Verkehrsemissionen in Europa angesehen.

Positiv zu vermerken ist, dass im vergangenen Jahr rund 11 % aller Neuzulassungen in Europa auf Elektrofahrzeuge entfielen, gegenuber 3,5 % im Jahr 2019.

Nach den jüngsten Zahlen des Automobilherstellerverbands ACEA wurden im dritten Quartal 2021 9,8 % der EU-Verkäufe auf batterieelektrische Fahrzeuge und 9,1 % auf Plug-in-Hybridfahrzeuge entfielen. Damit übertreffen sie zusammen den Anteil der Dieselfahrzeuge (17,6 %).

Benzinfahrzeuge bleiben jedoch mit einem Anteil von knapp zwei Fünfteln an allen verkauften Fahrzeugen weiterhin deutlich in Führung.

Das Wachstum der Verkäufe von Elektrofahrzeugen wird zweifellos durch die Gesetzgebung – sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene – begünstigt, die darauf abzielt, den Einsatz fossiler Brennstoffe einzuschränken.

Im Juli legte die Europäische Kommission Vorschläge vor, die den Verkauf von neuen Autos und Lieferwagen, die Kohlenstoffemissionen produzieren, ab 2035 verbieten und damit das Ende des Verbrennungsmotors einläuten würden.

Die Maßnahme steht im Einklang mit den Plänen der EU, die Treibhausgasemissionen in der EU bis 2030 um 55 % zu senken und bis 2050 einen Netto-Null-Ausstoß zu erreichen.

Ein EU-Beamter ging auf die Besorgnis der Verbraucher über die höheren Preisen von Elektrofahrzeugen im Vergleich zu ihren mit fossilen Brennstoffen betriebenen Pendants ein. Er erklärte , dass der Anschaffungspreis von Elektrofahrzeugen in den kommenden Jahren voraussichtlich sinken werde.

Es wird erwartet, dass die Gesamtbetriebskosten, die die Kosten für das Betanken berücksichtigen, bereits 2027 unter den Preis der derzeitigen ICE-Fahrzeuge – Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren – sinken werden, sagte der Beamte.

In Erwartung einer immer strengeren Gesetzgebung stellen die europäischen Hersteller bereits auf die Produktion von Elektrofahrzeugen um, mit dem Ziel eine dominierende Kraft auf dem aufstrebenden Markt zu werden.

Volkswagen, der größte Automobilhersteller der Welt, hat angekündigt, die Produktion von Modellen mit Verbrennungsmotor in den kommenden Jahren einstellen zu wollen.

Obwohl Europa aufgrund steigender Verkaufszahlen weltweit führend bei der Einführung von Elektrofahrzeugen ist, machen Elektroautos immer noch nur einen Bruchteil der Fahrzeuge aus, die derzeit auf den Straßen der EU unterwegs sind.

Ein großer Teil der Einführung von Elektrofahrzeugen entfällt auf Unternehmen, die finanzielle Anreize nutzen, um die Abkehr von umweltschädlichen Fahrzeugen zu fördern. Unternehmensflotten machen etwa 20 % der Fahrzeuge in Europa aus.

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Finanzielle Anreize

In der gesamten EU wird der Kauf von Elektrofahrzeugen durch Steuererleichterungen und Subventionen gefördert.

Doch Durchschnittsverbraucher, die nicht auf Buchhalter und Anwälte zurückgreifen können, haben oft Schwierigkeiten, die komplexen Anforderungen zu erfüllen.

In Spanien hat die Regierung mehr als 400 Millionen Euro bereitgestellt, um Anreize für den Kauf von Elektrofahrzeugen und die Installation von Ladestationen zu schaffen. Das System wurde jedoch kritisiert, weil die Käufer 100 % der Anfangsinvestition vorstrecken müssen.

Dieses Anreizsystem hat sich als wenig hilfreich für Verbraucher mit mittlerem und niedrigem Einkommen erwiesen, die sich schwer tun, den höheren Anschaffungspreis vorzustrecken. Die Ungewissheit wann die finanzielle Unterstützung eintreffen wird tragt ebenfalls zur allgemeinen Investitionszurückhaltung bei.

EURACTIV ist bekannt, dass viele, die das System im Jahr 2020 in Anspruch genommen haben, ein Jahr später immer noch auf die Erstattung warten.

Darüber hinaus findet die Verwaltung der Rückerstattung auf regionaler Ebene statt, was zu Verzögerungen bei der Umsetzung geführt hat.

Rumänien hat mit 10.000 Euro die höchsten Umweltprämien in Europa, um den Kauf eines Elektro- oder Hybridfahrzeugs zu unterstützen, aber selbst mit der Subvention bleibt der Preis außerhalb der Reichweite der meisten Verbraucher.

Das günstigste Elektrofahrzeug in Rumänien kostet mehr als 30.000 Euro, was auf einem Markt, auf dem jedes Jahr viermal mehr Gebrauchtwagen als Neuwagen zugelassen werden, eine enorme Belastung darstellt.

Auch in Bulgarien liegt der Durchschnittspreis für ein Elektroauto zwischen 50 und 75 % über dem für ein Fahrzeug mit fossilen Brennstoffen in der gleichen Klasse. Der Preis erhöht sich jedoch, wenn sich ein Kunde für eine größere Batterie mit größerer Reichweite entscheidet.

In dem südosteuropäischen Land sind derzeit etwa 3.400 vollelektrische Autos und über 15.000 Hybridfahrzeuge zugelassen. Um diesen aufstrebenden Markt anzukurbeln, hat die bulgarische Regierung die Steuern für Elektroautos abgeschafft.

Das spart den Besitzern jedoch nur etwa 75 Euro pro Jahr, was angesichts der hohen Fahrzeugpreise wenig dazu beiträgt, Elektroautos attraktiver zu machen (obwohl die Fahrer von Elektroautos im Stadtzentrum kostenlos parken können).

In der bulgarischen Öffentlichkeit herrscht die Meinung vor, dass es nicht genügend Anreize gibt, auf Elektroautos umzusteigen, da diese im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor als unpraktisch empfunden werden.

In Kroatien sind Neuwagenkäufe nicht die Norm – das Durchschnittsalter der Fahrzeugflotte liegt bei etwa 14 Jahren, wobei 68 % der Fahrzeuge auf den Straßen älter als 10 Jahre sind. Die meisten Verbraucher versuchen, ihren Gebrauchtwagen durch ein nur wenig neueres Modell zu ersetzen.

Im vergangenen Jahr wurden rund 58 500 Gebrauchtwagen importiert, die Hälfte davon aus Deutschland, gefolgt von Belgien, Frankreich und Italien.

Um die Verbreitung von Elektroautos voranzutreiben, bietet der kroatische Fonds für Umweltschutz und Energieeffizienz seit 2014 eine Kofinanzierung für effiziente Fahrzeuge an. Im vergangenen Jahr wurden rund 1.300 Elektroautos von 15.859 neu gekauften Fahrzeugen zugelassen.

Die österreichische Regierung hat im Juni ein Anreizsystem für Verbraucher eingeführt, das den Kauf von Elektroautos mit 5.000 Euro pro Fahrzeug subventioniert. Das Anreizsystem, das finanzielle und steuerliche Vergünstigungen vorsieht, ist jedoch eher bei Unternehmen als bei Privatpersonen beliebt.

Rund 13 % aller neu zugelassenen Autos sind Elektrofahrzeuge, die vor allem von Unternehmen gefahren werden, die ihren Fuhrpark erneuern.

In Irland gibt es einen Zuschuss von bis zu 5.000 Euro für privat gekaufte Elektrofahrzeuge im Wert von 14.000 bis 60.000 Euro. Plug-in-Hybride werden ab 2022 nicht mehr förderfähig sein.

Die Irish Times berichtet, dass die Regierung erwägt, die Obergrenze für Steuererleichterungen für Elektroautos auf 40.000 Euro zu senken, um die Kritik abzuwehren, dass die Steuererleichterungen für Elektrofahrzeuge in erster Linie den Wohlhabenden zugute kommen.

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Ladeinfrastruktur

Die EU-Exekutive hat sich zum Ziel gesetzt, alle 60 Kilometer eine Ladestation für Elektroautos und alle 150 Kilometer eine Wasserstofftankstelle entlang der wichtigsten Autobahnen der EU zu installieren. Bislang sind die Fortschritte bei der Installation von Ladestationen in den einzelnen Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich.

Österreich liegt zwar im oberen Drittel der EU-Länder, was die Ladeinfrastruktur betrifft, aber es gibt noch große Lücken. Ein Umstieg auf E-Mobilität bis 2030 sei unrealistisch, so Christian Pesau, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Autoimporteure, gegenüber EURACTIV. Er erklart: „die Ladeinfrastruktur wird zu diesem Zeitpunkt nicht flächendeckend verfügbar sein „.

Private Verbraucher zögern, Elektroautos zu kaufen, weil es an einer geeigneten Ladeinfrastruktur fehlt. „Für viele Privatpersonen ist das Thema Infrastruktur noch nicht gelöst, vor allem in den Ballungsräumen“, sagte Pesau.

In Spanien stehen derzeit 1,1 Ladestationen pro 100 km zur Verfügung (etwa 3 % der gesamten Ladestationen in Europa) und der Anteil der Elektroautos liegt bei 3,2 %.

Diese Zahlen müssen jährlich um 42%-44% steigen, um die Ziele der EU-Kommission für 2030 zu erreichen. Die aktuelle Situation hat Brüssel dazu veranlasst, im Oktober dieses Jahres ein Aufforderungsschreiben an Spanien zu richten, in dem es um Rechtsvorschriften zur Förderung von Elektrofahrzeugen geht.

In Spanien zahlt mit mehr als 15 private Anbieter von Lademöglichkeiten und ohne Abonnement. Einige Städte bieten das Laden als kostenlose öffentliche Dienstleistung an.

Doch die verschiedenen Abonnementmodelle und die unterschiedlichen Steckertypen haben zu Verwirrung geführt. In Spanien gibt es derzeit keinen Plan, die Standardisierung der Ladetypen voranzutreiben. Dies tragt zur Folge, dass die Fahrer eine mit ihrem Fahrzeugmodell kompatibele Station finden müssen, bevor das Aufladen des Fahrzeugs stattfinden kann.

Momentan konzentrieren sich die Regierungen darauf, den Bedürfnissen der Autofahrer vor Ort gerecht zu werden. Die europaweite Ladeinfrastruktur muss jedoch ein durchgängiges Laden über die Grenzen hinweg ermöglichen, damit sich Elektrofahrzeuge durchsetzen können. Man denke nur an die sommerliche Fahrt ans Meer irgendwo in Südeuropa…

Kroatien, ein beliebtes Reiseziel, baut sein Netz von Ladestationen aus, um die erwartete Zunahme der Besucher, die mit Elektrofahrzeugen ins Land kommen, zu erleichtern.

Nach Angaben des kroatischen Fahrzeugzentrums gab es Ende 2020 8.080 Fahrzeuge mit Hybridantrieb und 1.343 batterieelektrische Autos im Land. Um diese Fahrzeuge bedienen zu können, muss die Ladeinfrastruktur des Landes in der Lage sein, die steigende Nachfrage in den Sommermonaten zu decken.

Electric Circle, ein kroatischer Verband von Elektroautofahrern, hat Ende letzten Jahres ein Projekt zur Installation von 100.000 E-Auto-Ladestationen an Lichtmasten entlang städtischer Parkplätze gestartet. Derzeit gibt es in Kroatien rund 600 Ladestationen, die auf 300 Standorte verteilt sind.

Die Finanzierung des Ausbaus der Ladeinfrastruktur erfolgt hauptsächlich durch Steuern, die durch das Emissionshandelssystem eingenommen werden. Die Regierung plant, bis zu 300 Millionen Kuna (40 Millionen Euro) für die Verringerung der verkehrsbedingten Emissionen bereitzustellen.

In Bulgarien wird derzeit eine Plattform entwickelt, die das grenzüberschreitende Laden in der Region erleichtern soll. Die mobile Anwendung wird es den Fahrern ermöglichen, die Ladestationen von Partnerunternehmen zu sehen und problemlos online zu bezahlen. Die Anwendung befindet sich jedoch noch in der Testphase.

In Rumänien gibt es mehr als 1.200 Ladestationen, aber nur 200 davon können Schnellladungen anbieten. Dieser Mangel an leistungsstarken Ladestationen auf den Landstraßen behindert die Verbreitung von E-Fahrzeugen, so die NGO Intelligent Energy Association.

In seinem Konjunkturprogramm hat Rumänien Mittel für die Installation von 13.000 neuen Ladestationen bereitgestellt. Man hofft, auf diese Weise die Ansicht der Verbraucher zu zerstreuen, dass Elektrofahrzeuge eine geringere Autonomie bieten.

In der Tschechischen Republik sieht der nationale Plan für saubere Mobilität bis 2030 250.000 bis 500.000 Elektrofahrzeuge vor. Zurzeit gibt es insgesamt etwa 750 öffentliche Ladestationen.

Die tschechische Regierung hat die Ladeinfrastruktur in ihren nationalen Konjunkturplan und in künftige Förderprogramme aufgenommen, die aus dem EU-Kohäsionsfonds finanziert werden.

„Ein ausreichend dichtes [Lade-]Netz fördert Elektroautos als komfortables Verkehrsmittel auch für Fahrten zwischen Städten. Wir dürfen den Bau der Infrastruktur nicht verzögern, da die Zahl der Elektro- und Hybridfahrzeuge bald Zehntausende erreichen wird“, sagte der tschechische Minister für Industrie, Handel und Verkehr Karek Havlíček.

Die Dauer des Aufladens eines Elektroautos ist jedoch immer noch ein großes Hindernis. In einer kürzlich von der Versicherungsgesellschaft Generali Česká pojišťovna durchgeführten Umfrage gaben 38 % der Befragten an, dass die langen Ladezeiten sie davon abhalten würden, ein Elektroauto zu kaufen.

Die Bedenken der tschechischen Öffentlichkeit stehen sinnbildlich für die Probleme in weiten Teilen Ost- und Südeuropas. Nur 33 % der tschechischen Autofahrer planen den Kauf eines Elektroautos, und mehr als die Hälfte der Befragten ist überzeugt, dass E-Autos zu teuer sind. Rund 31 % der Befragten befürchten, dass die Kapazität der Batterien von Elektroautos mit der Zeit abnimmt.

Ohne eine verstärkte finanzielle Unterstützung und ein größeres Augenmerk auf die Ängste und Sorgen der Durchschnittsverbraucher wird die Revolution in weiten Teilen Europas weiter ins Stocken geraten.

[Bearbeitet von Zoran Radosavljevic]

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