Erfolgreiche Serie „Industrie-Dialog Brüssel-Berlin“

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Diese Brücke zwischen Brüssel und Berlin hat sich zu einer erfolgreichen Marke entwickelt: „Europäischer Industrie-Dialog Brüssel-Berlin“ heißt die Serie von Stakeholder Workshops, die EURACTIV.de zusammen mit der Industrie veranstaltet.

Seit zwei Jahren veranstaltet EURACTIV.de in Kooperation mit der WirtschaftsVereinigung Metalle, der Unternehmensinitiative "Metalle pro Klima" und dem Nickel Institute den "Europäischen Industrie-Dialog Brüssel-Berlin". Höchste Zeit, die Serie ins Scheinwerferlicht zur rücken.

Die bisherigen Stakeholder Workshops waren so erfolgreich besucht, dass wir stets größere Räume im Haus der Bundespressekonferenz anmieten mussten. Die Qualität der Teilnehmer – aus Politik, Wirtschaftsverbänden und Lobbybüros, Agenturen, Verwaltung, Botschaften, Rechtsanwaltskanzleien, NGOs und Redaktionen – zeigt, wie relevant die Themen waren und sind.

Bald findet die nächste Ausgabe statt. Am 29. November 2012, wieder im Haus der Bundespressekonferenz im Berliner Regierungsviertel; wieder in Form eines Frühstücks (8:00 bis 10:30 Uhr), damit nicht der halbe Arbeitstag draufgeht; wieder mit einem zugkräftigen Thema. Es lautet: "Europa 2020, Industriepolitik und Low Carbon Economy – wie passt das zusammen?"

Die Panelisten sind Dr. Renzo Tomellini, Leiter des Referats "Material" in der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission; Elisabeth Schroedter, Mitglied des Europäischen Parlaments; Dr. Valerie Wilms, Mitglied des Deutschen Bundestags; Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung; Reinhard Kaiser, Leiter der Unterabteilung "Ökologische Ressourceneffizienz, Bodenschutz" im Bundesumweltministerium; Martin Kneer, Hauptgeschäftsführer der WirtschaftsVereinigung Metalle und der Unternehmensinitiative Metalle pro Klima. (Moderation: Michael Kaczmarek, Stellvertretender Chefredakteur von EURACTIV.de.)

Trotzdem: parteipolitisch unabhängig

Bestimmt werden wir nun wieder Mails bekommen, wieso zwei der Panelisten, nämlich Elisabeth Schroedter vom EP und Valerie Wilms vom Bundestag, Grünen-Politikerinnen sind und ob wir das Sprachrohr der Grünen seien.

Die Antwort ist einfach: Wir waren, sind und bleiben parteipolitisch unabhängig und haben weder Berührungsängste vor der einen noch Vorlieben für eine andere Partei. Wir fragen für die Besetzung der Panels bei allen Parteien an und laden deren Experten ein. Es liegt an den Parteien selbst, wie konstruktiv und wie schnell sie darauf antworten.

Unsere Bitte an Parteifunktionäre und Pressereferenten: Nicht über einseitige Besetzung beschweren, sondern unsere Einladung wahrnehmen, um die Position der Partei einer qualifizierten Öffentlichkeit darzustellen. Man kann gerne auch mit Vorschlägen aktiv auf uns zukommen.

Wir freuen uns über die bewährte Zusammenarbeit mit den oben genannten Repräsentanten der "Realwirtschaft", ihre Debattierfreudigkeit mit kontroversen Stakeholdern – und über guten Stoff zum Schreiben auf EURACTIV.de.

Und wir freuen uns auf Sie. Sollten Sie Interesse, aber noch keine Einladung dazu erhalten haben, schreiben Sie bitte ein kurzes Mail an Ann-Kathrin Bohmüller (a.bohmueller@euractiv.de).

Ihr Ewald König

Herausgeber und Chefredakteur

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