Italien verhängt Lockdown für Ungeimpfte und Booster-Impfungen für 18-39 Jährige

Der italienische Ministerrat hat am Mittwoch beschlossen, die Gültigkeit des COVID-Zertifikats von 12 auf neun Monate zu verkürzen. [EPA-EFE / FABIO FRUSTACI]

Der italienische Ministerrat hat am Mittwoch beschlossen, die Gültigkeit des COVID-Zertifikats von 12 auf neun Monate zu verkürzen und den Zugang zu Bars, Restaurants und anderen Freizeiteinrichtungen nur noch den Geimpften oder Genesenen zu erlauben.

Dazu sollen nun auch Personen zwischen 18 und 39 Jahren einen Termin für die dritte Impfung vereinbaren können, wie Gesundheitsminister Roberto Speranza ankündigte.

Er erklärte außerdem, dass die Impfung für medizinisches und nichtmedizinisches Personal in Krankenhäusern, bei der Polizei, beim Militär und in Schulen zur Pflicht wird. Diese Ausweitung der Pflichtimpfungen wird auch die dritte Dosis umfassen.

Die neuen Maßnahmen gelten vorerst vom 6. Dezember bis zum 15. Januar 2022.

Ungeimpfte Personen, die einen 48 Stunden alten negativen Test vorweisen können, dürfen nur noch wesentliche Tätigkeiten ausüben, z. B. zur Arbeit gehen, Lebensmittel einkaufen, öffentliche Verkehrsmittel benutzen und Fitnessstudios besuchen.

Ziel der Regierung ist es, die Verbreitung von Infektionen einzudämmen und das Gastgewerbe vor weiteren Schließungen zu bewahren.

„Wir sollten Risiken vermeiden. Mit dem Super-COVID-Pass können wir Weihnachten retten“, sagte Ministerpräsident Mario Draghi.

„Es ist alles unter Kontrolle. Dank der Impfkampagne, die ein bemerkenswerter Erfolg war, haben wir die beste Lage in Europa. Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die ihr Leben verloren haben, bei dem 8-prozentigen Rückgang der Wirtschaft, bei den geschlossenen Unternehmen und bei den Kindern, die online am Unterricht teilnehmen und immer noch leiden“, sagte er.

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