Italien setzt ‚Freedom Day‘ auf 1. April

Ab dem 1. Mai ist endgültig Schluss mit dem Impfzertifikat und der Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. [EPA-EFE/MALTON DIBRA]

Das italienische Kabinett hat die Aufhebung fast aller Corona-Maßnahmen gebilligt. Premierminister Mario Draghi erklärte jedoch, die Regierung sei bereit, „sich an die epidemiologische Entwicklung anzupassen“.

„Ich möchte auch allen Italienern für ihren Altruismus und ihre Geduld danken, die sie in diesen Jahren gezeigt haben. Uns wird oft nachgesagt, dass wir wenig Bürgersinn haben, aber wir haben uns in dieser Pandemie sehr gut verhalten: Darauf sollten wir stolz sein“, sagte Draghi am Donnerstag (17. März) vor Journalisten.

Zuvor war am Donnerstag die Task Force „Kontrollraum“ der Regierung zusammengekommen, um über die notwendigen Maßnahmen zur Aufhebung der Corona-Beschränkungen zu beraten. Der Pandemie-Notstand des Landes soll am 31. März enden.

Die derzeitigen Vorschriften, wie etwa die Maskenpflicht in geschlossenen öffentlichen Räumen, einschließlich Schulen, bleiben jedoch bis zum 30. April in Kraft.

Ab dem 1. Mai ist endgültig Schluss mit dem Impfzertifikat und der Maskenpflicht in geschlossenen Räumen.

Ab dem 1. April wird der Impfzertifikat in den Straßenbahnen, U-Bahnen und Bussen des Nahverkehrs nicht mehr benötigt, doch bleibt die Pflicht zur Vorlage des Zertifikats für den Fernverkehr bis zum 30. April unverändert. Ab dem 1. April müssen Ausländer in Restaurants das Zertifikat nicht mehr vorzeigen.

Die Impfpflicht im Gesundheitswesen muss nur noch bis Ende des Jahres beachtet werden.

In den letzten 24 Stunden gab es in Italien 79.895 neue Fälle von COVID-19 und 128 weitere Todesfälle durch das Virus, teilte das Gesundheitsministerium auf der Kabinettssitzung am Donnerstag mit.

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