Bier bringt Tschech:innen in Impfzentren

Die Bereitschaft zur COVID-Impfung ist gestiegen, nachdem am 20. Oktober bekannt gegeben wurde, dass Kneipen und Restaurants ab dem 1. November Zertifikate für COVID-19 prüfen werden. [EPA-EFE / MARTIN DIVISEK]

Die Bereitschaft der Bevölkerung, sich gegen COVID impfen zu lassen, ist gestiegen, nachdem am 20. Oktober bekannt gegeben wurde, dass Kneipen und Restaurants ab dem 1. November Corona-Zertifikate kontrollieren werden, so die tschechischen Gesundheitsbehörden.

Die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, wurde außerhalb der Impfzentren deutlich, wo die Menschen stundenlang in der Schlange standen, um sich impfen zu lassen.

Obwohl die Impfrate des Landes bisher unter dem EU-Durchschnitt lag, ließen sich in der letzten Oktoberwoche mehr als 52 000 Menschen impfen, was die tschechische Impfrate um 1 % auf 58,8 % ansteigen ließ.

Die Verpflichtung für Gaststätten und Restaurants, die Corona-Zertifikate ihrer Gäste zu überprüfen, ist am 1. November in Kraft getreten. Am Donnerstag führten Hygieniker und Polizeibeamte landesweit Razzien in Gaststätten durch, um zu überprüfen, ob die neuen Maßnahmen auch tatsächlich befolgt werden. Eine weitere Kontrolle ist für Samstag geplant.

Die tschechische Regierung hat sich zu dieser Maßnahme entschlossen, weil sich die epidemiologische Situation im ganzen Land verschlechtert hat. Die Zahl der täglich neu auftretenden COVID-19-Fälle in Tschechien ist sprunghaft angestiegen und hat das Niveau vom März 2021 erreicht.

Die Möglichkeit einer weiteren Lockdown-Aktion wurde bereits diskutiert, da die Kapazitäten der tschechischen Krankenhäuser immer geringer werden.

Angesichts der bevorstehenden Wintersaison kündigte die Regierung am Donnerstag an, dass auch die Skizentren kontrollieren müssen, ob die Käufer einer Eintrittskarte einen gültigen Coronavirus-Test, ein Impfzertifikat oder einen Antikörpernachweis haben.

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