CDU, CSU und FDP: Positives Fazit nach erstem Jamaika-Treffen

Peter Tauber: ein "erster, sehr konstruktiver, guter Austausch" zwischen möglichen Koalitionspartnern.

CDU, CSU und FDP haben nach ihrer ersten Gesprächsrunde auf dem Weg zu einem Jamaika-Bündnis mit den Grünen ein positives Fazit gezogen.

CDU-Generalsekretär Peter Tauber sprach von einem „ersten, sehr konstruktiven, guten Austausch“. FDP-Generalsekretärin Nicola Beer hob die „sachliche, lösungsorientierte Atmosphäre“ hervor.

Auch CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sagte: „Der Start passt.“ Die Gespräche seien „von gegenseitigem Respekt und Freude geprägt“ gewesen. Es sei nicht nur über organisatorische Fragen, sondern auch schon über „diverse Themen“ geredet worden.

Am Donnerstag treffen sich Vertreter von FDP und Grünen zu gesonderten Gesprächen. Am Freitag sind dann die ersten Sondierungsgespräche in großer Runde aller vier Parteien geplant. „Unser klares Ziel ist, am Ende soll eine gute Regierung für unser Land stehen“, sagte Tauber. Dazu brauche es ein „gegenseitiges Verständis“. Nach den ersten Gesprächen habe er ein „gutes Gefühl“.

Für FDP wäre auch Gang in die Opposition denkbar

Beer merkte an, dass in den Jamaika-Verhandlungen auch eine gewisse Kreativität nötig sei, um zu einer Einigung zu kommen. Zugleich deutete sie an, dass sich die FDP ohne zufriedenstellende Ergebnisse auch weiter einen Gang in die Opposition vorstellen könne. „Alle Optionen liegen für uns Freie Demokraten noch auf dem Tisch.“

Scheuer sagte, die Union werde „jetzt gut zu tun haben“, ihre Themen in den Sondierungsgesprächen zu positionieren. Die CSU nehme die Herausforderung für das Land ernst. Als Signal, dass seine Partei kompromissbereit sei, fügte er hinzu: „Wir haben das Visier des Wahlkampfes jetzt aufgeklappt.“

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